MusikVideo: Freedom – Pharrell Williams

neuer Text

Ein kraftvoller und tiefgehender Song, der trotzdem leicht und ohne Vorwurf von der Not des Lebens zur Auseinandersetzung handelt und die Konstruktivität in der Auseinandersetzung – also Fieden – vorschlägt.

Doch wie kann man ein Lied über Frieden singen, ohne naive, weltfremd und plump zu wirken? Pharrell Williams zeigt wie es geht, indem er gegensätzliche Bilder aufgreift und unbeteiligt aber fragend in der Szene steht, über Frieden singt und auffordert nachzudenken über den Sinn dieser Situation und die Frage der Notwendigkeit stellt. Letztlich geht es bei Auseinandersetzung um Überleben, wobei sich jeder der Nächste ist, der Mensch allerdings hat im Gegensatz zum Gepart, der keine Wahl hat als die Antilope zu essen, die Möglichkeit seinen Verstand zu nutzen um andere Lösungen zu finden, die nicht einander ausbeuten. Die Aussage, „caus you still believe in everyone“ zeigt aber auch, dass jedem Menschen inne ist sich selbst als wichtig und im Recht zum Leben zu sehen (was auch unserem heutigen aufgeklärten Menschenbild enspricht), was immer auch Konflikte bedingt, sofern die Möglichkeiten und Güter der Welt nicht fair verteilt sind.

Mit dem Satz „does it shock you to see, he left us the sun?“ und mit dem Nachtrag dass alles Leben „are made of the same things“ veranschaulicht er, dass es keine Wertigkeit zwischen Leben gibt und dass wir uns selbst überlassen sind hier einen gangbaren Weg zu finden der, passend zum Titel des Songs, friedlich sein muss. Im einleitenden Satz des Lieds singt er auch „hold on to me, don’t let me go“, womit er unsere Abhängigkeit von einander und die Notwendigkeit sich mit einander zu arrangieren betont.

Die Metapher, „your fist name is free, last name is dom“ (dein Vorname ist Frie- und dein Nachname -den), zeigt dass immer beide Seiten aufeinander zu gehen und sich sinnvoll verbinden müssen um ein friedliches Miteinander zu schaffen. Gleichzeitig sind wir mit manchen Menschen, Traditionen etc. mit denen wir von klein auf vertraut sind mehr verbunden und empfinden diese als unsere Herkunft, letztlich ist Zugehörigkeit aber immer eine Überzeugung und keine Tatsache (we choose to believe in where we’re from), womit wir selbst entscheiden wie weit uns diese Zugehörigkeiten von einander trennen oder verbinden.

Dieser Konflikt des Menschen im Umgang mit einander, „men’s red flower“, ist jedem Leben inne – da es in Konkurrenz steht. Pharell Williams ist hier aber zuversichtlich in dem er auf die Kraft des Verstandes verweist und auffordert hier weiter zu denken und sich nicht immer in den gleichen Kreisen zu drehen.

Fieden kann man aber auch heute überall wahrnehmen und spüren und dieses Gefühl in die Auseinandersetzungen des Lebens mitnehmen. Irgendwo ist aber auch Frieden in der Notwendigkeit des Lebens „when a baby first breathes, when night sees sunrise, when the whale hunts in the sea“ die wir annehmen müssen. Und Frieden erleben wir Menschen auch, wenn wir begreifen – „when man recognizes“ – und uns eingestehen, dass es Notwendigkeiten gibt, wir aber auch alle hier gleich gestellt sind. Denn Frieden beginnt in unseren Köpfen mit dem Gedanken und der daraus folgenden Handlung – „freedom“.

interpretiert von Johannes Supertramp

Hold on to me
Don’t let me go
Who cares what they see?
Who cares what they know?
Your first name is Free
Last name is Dom
We choose to believe
In where we’re from

Man’s red flower
It’s in every living thing
Mind, use your power
Spirit, use your wings
Freedom!
Freedom!
Freedom!
Freedom
Freedom
Freedom

Hold on to me
Don’t let me go
Cheetahs need to eat
Run, antelope
Your first name is King
Last name is Dom
Cause you still believe
In everyone

When a baby first breathes
When night sees sunrise
When the whale hunts in the sea
When man recognizes
Freedom!
Freedom!
Freedom!
Freedom
Freedom
Breathe in

We are from heat
The electric one
Does it shock you to see
He left us the sun?
Atoms in the air
Organisms in the sea
The son and, yes, man
Are made of the same things

Freedom!
Freedom!
Freedom!
Freedom
Freedom
Freedom
Freedom
Freedom

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